Hey ihr Büchersternchen, Ich möchte euch heute ein bisschen von mir und meinen ersten Begegnungen mit dem Selberschreiben erzählen ποΈπ. Es ist eine richtig cozy Story π§Έβ, also macht es euch gemütlich und lest weiter ππ·.
Ich muss ungefähr 3 Jahre alt gewesen sein, als ich ein Buch über ein Mädchen gelesen habe, das in ein Feenland reisen kann π§βοΈπ und jedes Mal ein Abenteuer mit einer Fee erlebt – immer eine andere πΈβ¨. Ich war damals total begeistert von diesem Buch und wollte unbedingt selber so eins machen ππ.
Da habe ich aus der Rückseite eines Malblocks einen etwas schiefen Umschlag geschnitten βοΈπ und viele kleine Seiten aus weißen Blättern gemacht ππ. Und das habe ich dann mit Bändern an dem Pappumschlag festgebunden ππ.
Das Ergebnis: Ein kleines Büchlein ππ«.
Dort habe ich dann Feen hineingemalt π¨π§βοΈ und mit Wachsmalstiften ihre Namen geschrieben β¨π.
Ich erinnere mich noch gut an sie π·:
Sira Sone βοΈπ, Ronja Regn π§οΈπ, Glinda Gewita ππ und Frida Feua πΈπ – die Namen habe ich alle selber geschrieben ποΈπ«. Für die Geschichten brauchte ich dann meine Mama π₯° – ich habe ihr Dinge diktiert und sie hat sie aufgeschrieben βοΈπ. So entstand ein kleines Büchlein voller Geschichten ππ.
Irgendwann, mit 4,5 Jahren, habe ich mir dann die Geschichte von einem Mädchen ausgedacht, dessen Kleid die Farbe ändert ππβ¨. Zuerst habe ich mehrere Blätter gelocht π³οΈ und mit einem wunderschönen Band zusammengebunden ππ – das Band stammt btw von meiner Oma ππΈ.
Ich habe viele verschiedene Menschen gebeten, Bilder zu malen π¨ποΈ – natürlich habe ich auch fleißig mitgemalt ππ. Damals hatte ich auch viele Sticker ππ§, mit denen ich den Bildern eine Prise 3D eingehaucht habe β¨π.
Und natürlich musste meine Mama wieder schreiben ποΈπ – diesmal nicht nur „Das ist Sira Sone und sie mag die Sonne βοΈπ“, sondern richtige kleine Geschichten π₯°π, so gut wie sie eine Vierjährige eben machen kann πΈπ«.
Hier ist meine kleine Geschichte (Mühsam übersetzt) mit ein paar Orginal Bildern für euch π·β¨π – ich hoffe, sie macht euch genauso happy wie sie mich damals gemacht hat π₯Ήπππ.
Es war einmal ein Mädchen.
Es hieß Lisa und hatte rote Haare. Ein blaues Kleid hatte es aber auch.
Deswegen wurde es BLAUKLEINELSE genannt.
Deswegen hatte es einmal eine schöne rosane Hose. Und alle die es anschauten bewunderten es.
Am Abend sah sie ein Feuer und setzte sich dran.
Dann kam eine kleine Königin vorbei und sagte: „Das hier ist mein Feuer. Setz dich zu mir, dann kannst du hier mit mir essen.“
Das Feuer zauberte das Kleid rot und sie rannte weg. Keiner konnte sie fangen.
Darum versteckte sie sich in den Büschen.
Da kam sie an einen kleinen See.
Dann sah sie das Feuer wieder auf einem Ast blenden.
Es wurde Nacht und der Himmel war dunkel.
Dann hatte sie ein orangenes Kleid an und wollte in den kleinen Busch.
Dann ging sie in ein riesengroßes Haus.
Danach ging sie in ein noch größeres Haus und aß da viel von dem leckeren Essen.
Dann spielte sie kurz mit einem schönen goldenen Ball und saß in einem Busch.
Als sie in dem kleinen Busch eine kleine Weile gesessen hatte, schlich sie sich wieder hinaus.
Dann kam sie an ein kleines süßes Haus das so klein war.
Dort aß sie eine Weile und trank.
Dann hatte sie Geburtstag und bekam 5 Luftballons.
Am nächsten Morgen traf sie eine kleine Fee.
Sie hatte auf ihrem Kleid ein Feuer und so schöne lange Beine und eine Herzchenspange.
Dann kam sie mit ihrer Freundin in ein kleines Haus.
Dann wurde sie eine kleine Königin mit ganz viel Geld.
Dann wurde sie noch größer und immer größer.
Als sie groß war hatte sie braune Haare.
Dann hatte sie Flügel und konnte in der Luft schweben.
Ich finde diese Geschichte einfach nur „Awwww!“ π₯Ήπ
I mean: Ich war so klein π€β¨ und hatte so viel Fantasie ππ§βοΈ!
Der dritte Teil meiner Karriere als Autorin ππ begann, als ich 6 Jahre alt war πΈ.
Das war zu Corona π·, ich saß also den ganzen Tag zuhause π βοΈ und musste lernen π.
Sonst konnte ich nicht viel machen – aber genau da passierte etwas Besonderes β¨.
Denn in dieser Zeit entstand meine erste Buchreihe, die ich komplett selber geschrieben und illustriert habe habe π₯°π.
In „Corona (nur in nett)“ πΌπ¦ geht es um die Bazillen (und Geschwister πβ¨) Clara und Carl π.
Alle Menschen sind in den Urlaub gefahren ποΈπ –
ein großes Problem für die Viren π
π¦ .
Ich habe hier den ersten Teil für euch ππβ¨
Bd. 1
Corona (Nur in nett)
Urlaubsreise
Kapitel 1. Schlechte Nachricht.
In der Covidschule sagt der Lehrer: „Es ist etwas schlechtes geschehen. Alle Menschen machen Urlaub.“ „Oh“, denken Clara und Carl, zwei Coronaviren.
Kapitel 2. Urlaub für Corona?
„Nein, Nein.“, sagt Mama. „Kein Urlaub für uns.“ „Was können wir machen?“, fragt Clara.
Kapitel 3. Das ist blöd.
„Guck mal, die Apotheke. Da steht Haarwachsmittel. Ich trinke es mal. Ahhhh ich bin riesengroß.“, sagt Clara. „Ich auch.“, sagt Carl. „Hallo, das Mittel ist für Haare.“, sagt ein Mädchen.
Kapitel 4. Ende.
„Ihr wollt Urlaub machen?“, fragt Rieke. (So heißt sie) Da ruft Clara: „Die Zahnbürste als Schiff.“ Ja also dann ist Ende. Und die Zahnbürste ist riesengroß.
Ich erinnere mich noch daran, wie ich das als Hörspiel aufgenommen habe π§π.
Ich wollte es wirklich veröffentlichen β¨.
Leider dachte ich damals, dass man ein Buch ganz oft abschreiben muss,
damit es verkauft werden kann πππ.
Und dafür war ich dann …
ein bisschen zu faul π
π.
Mit 8 Jahren habe ich dann für meine kleine Schwester π
„Blaubeer“ erfunden – ihre ganz eigene Fantasiefreundin π«β¨.
Blaubeer lebt eigentlich genauso wie meine kleine Schwester, deshalb habe ich diesen Text jetzt nicht für euch ππ.
Trotzdem ist Blaubeer ein echtes Herzensprojekt π, das ich mit ganz viel Liebe im Urlaub gemacht habe πβοΈ.
Ich hatte keinen Tacker, um die Seiten zusammenzutackern π
βοΈ – also habe ich sie geklebt π§΄π.
Und wenn ich mir das heute anschaue, denke ich auch nur: OMG! πβ¨
Wenn ich dieses kleine Mädchen heute treffen könnte, würde ich ihr sagen:
„Geh bloß nicht zu viel an Tablet und Co.“ π»ββ¨
Denn ich glaube, dadurch habe ich ein Stück dieses kleinen, freien, fantasievollen Mädchens verloren πΈπ«Ά.
Dieses Mädchen, das einfach alles erfinden konnte, ohne Regeln, ohne Grenzen β¨π§βοΈπ«
πβ¨ Und so denke ich heute:
All die kleinen Bücher, die Hörspiele, die Fantasiewelten – sie sind ein Teil von mir geblieben π§Έπ.
Wenn ich meinem kleinen Ich begegnen könnte, würde ich sie wirklich einfach in den Arm nehmen π€π und ihr sagen: „Deine Fantasie ist kostbar. Lass sie immer leuchten, egal wie groß du wirst.“ πβ¨
Denn genau diese kleine, freie, kreative Version von mir lebt weiter – in all den Geschichten, die ich heute erzähle, in jedem neuen Abenteuer, das noch vor mir liegt πΈππ«
Und vielleicht – nur vielleicht – lächelt sie gerade zu mir zurück und sagt:
„Awwww, genau so soll es sein.“ π₯Ήππ·
Bis bald,
Rieke π π
Ps: Habt ihr auch solche alten Storys? Schreibt mir doch in die Kommentare.
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