So nah und doch so fern - Kapitel 1

Veröffentlicht am 15. Januar 2026 um 11:36

Hey ihr wundervollen Bücherliebhaber 📚💗✨,
diese kleine Herzensidee 💭💞 ist mir ganz zufällig beim Friseur  in den Kopf gehüpft 🥰🌸. Während leise YouTube-Videos im Hintergrund liefen, habe ich eines gesehen, in dem eine Frau und ein Mann über eine traumhafte tropische Insel 🏝️🌺🌈 spazieren. Immer ganz knapp aneinander vorbei 😭💔💫, immer dieses Fast 🫣✨ – und dann… treffen sie sich erst ganz am Ende 🥹💞💖✨
Mein Herz hat dabei einmal kurz ausgesetzt 💓🥹.
Ich habe direkt das erste Kapitel geschrieben und hoffe, dass noch viele weitere folgen 🌸💖✨🌈

Prolog:

Title: “Waves of Freedom”
Emy. L

Verse 1:
Sun is kissing my skin, wind in my hair
Footprints in the sand, nothing else compares
Throw my worries in the tide, let them go
I’m chasing horizons where the ocean glows

Pre-Chorus:
Take a deep breath, feel the light
Every wave is pulling me right
No more chains, no more walls
I hear the ocean, it calls

Chorus:
I’m running, running with the waves
Feeling alive in the sunny haze
Freedom in the palm of my hand
Dancing on the shoreline, I’m unplanned
Oh-oh-oh, these waves of freedom
Oh-oh-oh, taking me where I’m dreaming

Verse 2:
Salt on my lips, laughter in the breeze
Every little moment feels like a tease
The sky is endless, I’m flying free
Summer is mine, come along with me

Pre-Chorus:
Take a deep breath, feel the light
Every wave is pulling me right
No more chains, no more walls
I hear the ocean, it calls

Chorus:
I’m running, running with the waves
Feeling alive in the sunny haze
Freedom in the palm of my hand
Dancing on the shoreline, I’m unplanned
Oh-oh-oh, these waves of freedom
Oh-oh-oh, taking me where I’m dreaming

Bridge:
Let the sun guide me, no map, no plan
Life is brighter when you let it expand
Every heartbeat is a melody
In this endless summer, I am free

Chorus:
I’m running, running with the waves
Feeling alive in the sunny haze
Freedom in the palm of my hand
Dancing on the shoreline, I’m unplanned
Oh-oh-oh, these waves of freedom
Oh-oh-oh, taking me where I’m dreaming

Outro:
Sunset kisses the ocean blue
Every little thing feels brand new
Freedom, freedom, shining on me
This is the life, where I’m meant to be

 

Emily

 

„Ich kenne Sie doch irgendwo her.“ Die Flugbegleiterin schaut mich neugierig an. Ich weiß, was jetzt kommt. Sie wird rätseln und dann auf die Lösung kommen. „Warten Sie eine Sekunde… Ich kenne Sie nicht persönlich… ihre Stimme aus dem Radio… Ihr Gesicht aus dem Fernsehen… Sind sie nicht diese Sängerin die meine Tochter so gut findet? Emy L?“ Sie schaut mich begeistert an und ich nicke. Die Flugbegleiterin wird knallrot. „Emy L? Meine Tochter hat tausende Fotos von Ihnen in ihrem Zimmer hängen, sie ist ein riesiger Fan von ihren Liedern und sie mag ihren Style unglaublich gerne. Fliegen Sie nach Mallorca? Könnten Sie mir sagen, welche Beauty-Produkte Sie benutzen? Könnten Sie mir ein Autogramm geben, für meine Tochter?“ Die Flugbegleiterin verhaspelt sich und schaut mich aufgeregt an. Ich suche in meiner Handtasche nach einem Lippenstift. Dann schreibe ich meinen Namen auf ihn und reiche ihn der Flugbegleiterin. Sie schaut mich ungläubig an. „Der muss viel Geld gekostet haben.“ Ja, hat er. Aber ich benutze diese Farbe nicht und außerdem will ich mich im Urlaub nicht schick machen. Die Frau lächelt mich noch einmal bewundernd und dankbar an und geht dann zum nächsten Platz. Dabei murmelt sie die ganze Zeit bewundernde Dinge, was mich ein bisschen nervt. „Du wirst langsam arrogant, Emily, sei nicht so eine Zicke!“, weise ich mich in Gedanken zurecht. Klar, ich bin internationaler Star. Seit drei Monaten. Mit 23. Ich bin junge Millionärin und habe den ganzen Tag Spaß. Nur ich weiß nicht, ob mir dieses Promi-Leben gefällt. Früher wollte ich Journalistin werden. Ruhig und trotzdem macht man etwas, das andere begeistert. Und dann habe ich die Talentshow gewonnen… Schon standen alle vor meiner Haustür und wollten Autogramme. Dann fragte eine Plattenfirma, ob ich ein Album herausbringen will. Dann war ich plötzlich Star. Und jetzt sitze ich hier, erste Klasse im Luxusflugzeug 34322, und kaue superteures Kaugummi. Und fliege nach Mallorca, in ein 5-Sterne Hotel. Klar, super Leben. Nur ist dieses immer lächeln manchmal auch anstrengend. Und der Hate auf YouTube und co sowieso. Trotzdem, ich soll mich nicht beklagen. Andere haben nichts und ich bin berühmt. Nein, ich bin zu egoistisch.

 

John

Es sollte verboten werden, eine Geschäftsreise nach Mallorca zu machen. Denn wo andere jeden Tag Party machen, muss ich so viele Fotos wie möglich machen. Und das nur, weil ich angeblich so begabt bin. Wenigstens darf ich im Luxusflieger 34322 fliegen. Allerdings 3 Klasse. Trotzdem. Hier gibt es gekühlte Getränke und Klimaanlage. Und Erdnüsse. Eine Stewardess mittleren Alters kommt. Sie hat rote Wangen und hält einen Lippenstift fest in der Hand. Ich erkenne eine krakelige Unterschrift. „Ein Getränk?“, fragt sie höflich. Ich bestelle mir ein Mineralwasser. Dann krame ich meinen PC heraus. Die Fotos, die ich eben von den Wolken gemacht habe müssen bearbeitet werden. Kaum habe ich das Mineralwasser an mich genommen, klappen die Wolken draußen in tausend Farben auseinander. Ich öffne das Bildbearbeitungsprogramm und vergrößere die Aufnahme. Jede kleine Wolkenkante, jeder Sonnenstrahl, den ich gerade eingefangen habe, will bearbeitet werden – und zwar perfekt. Ich schiebe die Regler hin und her, passe Kontrast, Helligkeit und Sättigung an, während der Flieger ruhig durch die Lüfte gleitet. Ich lehne mich ein Stück zurück, lasse den Blick wieder aus dem Fenster gleiten. Die Wolken sehen jetzt aus wie ein weiches, endloses Meer, und der Himmel darüber wechselt von Blau zu einem tiefen Purpur. Ich kann nicht anders, als die Kamera wieder in die Hand zu nehmen und noch ein paar Fotos zu machen. Jedes Bild fühlt sich wie ein kleiner Triumph an – als könnte ich die Welt einfangen, bevor sie wieder verschwindet.

Ich öffne ein weiteres Bild auf meinem Laptop, zoome hinein. Winzige Lichtpunkte glitzern auf den Wolken wie Diamanten. Mein Herz schlägt schneller, weil ich weiß, dass diese Momente nicht wiederkommen. Gleichzeitig spüre ich die Leichtigkeit der Reise: keine Pflichten, keine Ablenkungen, nur ich, die Wolken und die digitale Leinwand, auf der ich alles festhalte. Es ist ruhig. Ein kühles Mineralwasser neben mir, die Klimaanlage summt leise, und irgendwo in der Ferne hört man das Murmeln von Gesprächen. Alles ist ruhig und gleichzeitig aufgeladen – wie der letzte Atemzug vor einem großen Sprung.

 

 

Ich habe schon viele Ideen für die nächsten Kapitel und ich hoffe, dass ich es auch schaffe sie zu schreiben. 😉 

In meiner Fantasie treffen sich John und Emily erst am Schluss richtig - wie in dem Video. 🥰 🏝️ 👙 

Wie findet ihr die Geschichte? Bewertet sie doch mit Sternen damit ich mich verbessern kann oder schreibt mir in die Kommentare, was ich ändern könnte.

Eure Rieke 📚 💖 

 

Bewertung: 4.3333333333333 Sterne
3 Stimmen

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