Hey ihr Lieben 🥰🌷, Ich freue mich soooo sehr, dass ihr wieder hier seid 💗✨ Heute startet ein neues Kapitel meiner My own Storys – und ich bin ein kleines bisschen aufgeregt 🙈💫 In dieser Geschichte geht es um Vorurteile, Herzklopfen, starke Sprüche, echte Gefühle und… Sterne 🌙⭐ Um ein Mädchen, das vielleicht anders ist, als alle denken 💕 Und um jemanden, der sie vielleicht ein kleines bisschen besser kennenlernen möchte 👀💞 Schnappt euch also einen Kakao ☕🍫, kuschelt euch ein 🧸💗
und viel Spaß mit Kapitel 1 💌✨
„Lena!“ Jan eilte auf mich zu und grinste. „Heute noch was vor?“ Ich zuckte zusammen. „Ja, ich möchte noch einen neuen Lippenstift kaufen.“, log ich dann. Nova, die mich an einen Baum gelehnt beobachtete, prustete leise los. Jan nickte enttäuscht. „Verstehe.“ Dann hellte sich sein Blick auf. „Ich gehe heute in den Eissalon, willst du mitkommen? In der Nähe ist ein Laden für Beautyprodukte.“ Nova machte Kussmünde und ich rollte innerlich mit den Augen. „Ach, da gibt es nur so ein Billigzeug.“, erwiderte ich betont gelangweilt. Jan wand sich enttäuscht ab. „Na dann… es ist wohl wichtiger, Lippenstift zu kaufen.“ Er nahm seine Tasche und ging langsam durch das Schultor, als ob er hoffte dass ich es mir noch einmal anders überlegen würde. Diesen Gefallen tat ich ihm nicht. Ich seufzte. Mein Handy piepte. Nova hatte mir eine Nachricht geschrieben.
Ich rollte mit den Augen.
Nova grinste mich an.
Ich lief zu ihr und gab ihr eine freundschaftliche Kopfnuss. „Du bist so kindisch!“ Nova lachte. „Ich weiß. Und es macht Spaß.“ „Lena Lena, du bist ja schon gut im Herzen brechen.“ Jona kam selbstgefällig grinsend auf mich zu. Ihm folgten eine Schar tuschelnde Mädchen - wie immer. Als er Nova bemerkte, rümpfte er abfällig die Nase. „Hast du ihr Beauty Tipps gegeben? Die hätte sie dringend nötig. Pass aber auf. Sie stinkt unglaublich.“ Die Mädchen hinter ihm kicherten. Wenn er erwartet hatte, dass ich jetzt lachen würde hatte er sich getäuscht. „Und du - hast du dir mal den Mund mit Seife ausgespült? Der stinkt so unglaublich von dem ganzen Müll den du laberst, du hast diese Tipps nötig.“, konterte ich. Jona grinste. „Du hast Glück - ich MAG Kratzbürsten.“ Ich nickte mit meinem Barbielächeln. „Du hast auch Glück, dass ich seit fünf Jahren kein Taekwondo mehr mache.“ Nova prustete los. Jona ließ nicht locker. „Ich mag deine Sprüche.“ „Und ich mag dich nicht.“, gab ich zurück. Jona grinste. „Uiuiui! Direkt so harte Worte… aber warum? Ich bin doch beliebt-“ „Du bist beliebt, mehr nicht. Verzieh dich.“, unterbrach ich ihn. Jona rollte mit den Augen. „Was sie über dich sagen stimmt wohl.“ „Was sagen sie denn?“, entgegnete ich, obwohl ich die Antwort längst wusste. Sie sagten, dass ich eine dumme Tussi war. Eine zickige Blondine. Eine, die in einer rosaroten Barbiewelt lebte. Ich hatte nichts dagegen. Ich war gerne die pinke Blondine. Äußerlich. Innerlich war ich anders. Meine Gedanken kreisten nicht - wie alle dachten - um Lippenstift und viel zu knappe pinke Röcke. Astrophysik war mir wichtiger, viel wichtiger. Mein Vater hatte es studiert. Er hatte es unterrichtet. Er hatte es geliebt. Bis er… Ich schluckte und spürte wieder das Ziehen im Bauch - das, das nicht weg ging. „Sie sagen, dass hinter deiner „Miss Perfect Fassade ein unsicheres kleines Mädchen steckt.“ Jona grinste. DAS war mir neu. Miss Perfect Fassade?“, wiederholte ich langsam und verschränkte die Arme. „Originell, Jona. Hast du dir das selbst ausgedacht oder stand das auf deinem Spickzettel für Beleidigungen?“ Ein paar der Mädchen hinter ihm schnaubten verunsichert. Jona hob nur eine Augenbraue. „Trifft es dich?“ Ich lächelte. Dieses perfekt einstudierte, makellose Lächeln, das immer wirkte. „Du überschätzt dich.“ Für einen Moment hielt er meinem Blick stand. Dann zuckte er mit den Schultern. „Wir sehen uns, Barbie.“ Er drehte sich um, seine Fangemeinde folgte ihm wie ein Schwarm Enten. Sobald er außer Hörweite war, ließ ich die Schultern sinken. Nova musterte mich von der Seite. „Okay. Das war… neu.“ „Was genau?“ „Dass ein Junge dich nicht mag.“ Ich lachte trocken. „Ein Weltwunder. Auch, wenn er sich wahrscheinlich denkt, was sich liebt das neckt sich.“ Ich wollte nicht arrogant klingen. Aber ich klang arrogant. Sehr arrogant. Nova schaute mich vorsichtig an. „Ist alles okay?“ Natürlich hatte sie bemerkt, dass gerade nicht alles okay war. „Papa.“, sagte ich. Nova nickte verständnisvoll. Nova sagte eine Weile nichts. Das war das, was ich an ihr mochte. Sie musste nicht jedes Loch mit Worten stopfen.
„Heute ist der Tag, oder?“, fragte sie schließlich leise.
Ich nickte.
Fünf Jahre.
Fünf Jahre ohne ihn.
Fünf Jahre ohne seine Stimme, die durchs Haus hallte, wenn er mir erklärte, warum Sterne eigentlich schon tot sein konnten, obwohl sie noch leuchteten. Fünf Jahre ohne seine Notizzettel auf dem Küchentisch, vollgekritzelt mit Formeln und kleinen Skizzen von Galaxien. Fünf Jahre ohne sein Lachen.
„Willst du…?“ Nova deutete vage Richtung Stadt. Ich schüttelte den Kopf. „Nein. Ich geh ins Observatorium.“ Nova lächelte schief. „Natürlich tust du das.“ Natürlich. Während alle dachten, ich würde Lippenstifte testen und mit Freundinnen über Nagellackfarben diskutieren, saß ich zwischen alten Teleskopen und verstaubten Sternkarten. „Soll ich mitkommen?“, fragte sie. „Du hasst Physik.“ „Ich hasse nur Formeln. Sterne sind okay. Die funkeln wenigstens.“ Ich musste grinsen. „Wenn du mitkommst, erkläre ich dir nichts.“ „Deal.“ Wir liefen los. Die Nachmittagssonne spiegelte sich in den Fenstern der Häuser, und für einen Moment fühlte sich alles normal an. Fast leicht. Bis ich ihn wieder sah.
Jan stand noch immer nicht weit vom Schultor entfernt. Er hatte sich auf eine Mauer gesetzt und scrollte auf seinem Handy herum – oder tat zumindest so. Als er uns bemerkte, richtete er sich sofort auf. „Doch kein Lippenstift?“, fragte er vorsichtig. Ich zögerte. Nova hob nur eine Augenbraue, sagte aber nichts. „Planänderung“, antwortete ich schließlich. „Wir gehen ins Observatorium.“ Jan blinzelte. „Ins… was?“ „Observatorium.“ Er runzelte die Stirn. „Also… Sterne und so?“ „Ja. Sterne und so.“ Er sah mich einen Moment lang an, als würde er versuchen, ein Puzzle neu zusammenzusetzen. Als hätte ich ihm gerade gesagt, dass ich heimlich eine Superheldin sei. „Cool“, sagte er dann überraschend. Ich hob skeptisch eine Augenbraue. „Cool?“ „Ja. Ich meine… das ist irgendwie… nicht das, was ich erwartet hätte.“ „Was hast du denn erwartet?“, fragte ich, obwohl ich es wusste. Er zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung. Shopping. TikTok. Keine Ahnung.“ Nova schnaubte leise. Ich verschränkte die Arme. „Und wenn es so wäre?“ „Wär auch okay“, sagte er schnell. „Ich meinte nur… ich wusste nicht, dass du dich für sowas interessierst.“ Für sowas. Ich atmete tief ein. „Astrophysik“, sagte ich ruhig. „Ich interessiere mich für Astrophysik.“ Das Wort hing zwischen uns. Schwer. Ungewohnt. Jan lächelte schief. „Klingt kompliziert.“ „Ist es auch.“ Er nickte langsam. „Darf man… mitkommen?“ Jetzt war ich es, die blinzelte. Nova sah zwischen uns hin und her wie bei einem Tennismatch. „Du willst mit ins Observatorium?“, fragte ich.„Warum nicht?“, sagte er und grinste ein bisschen unsicher. „Vielleicht lern ich was.“ Ich musterte ihn. Suchte nach einem Witz. Nach einem spöttischen Unterton. Da war keiner. Und plötzlich hörte ich Papas Stimme in meinem Kopf: Man muss Menschen die Chance geben, dich zu überraschen, Lena. Ich schluckte. „Okay“, sagte ich schließlich. „Aber ich erkläre wirklich nichts.“ Jan grinste. „Deal.“
Warum finden mich die meisten Jungs gut?
- Ich bin ziemlich dünn aber nicht zu dünn.
- Ich habe lange blonde Haare und mir stehen viele Dinge.
- Ich sehe anscheinend sehr „sexy” aus.
- Ich bin das totale Klischee-Vorbild.
- Ich sehe aus wie ein blondes Dummchen.
- Alle mögen mich - es ist uncool, mich nicht toll zu finden.
Was denken alle über mich?
- Dass ich eine blonde Tussi bin.
- Dass mein Leben perfekt ist.
- Dass ich eingebildet und arrogant bin.
- Dass ich mich für Mode und Beauty interessiere.
- Dass ich nur pink mag.
- Dass ich mich als Schönste auf dem Planeten betrachte.
- Dass ich andere als meine Untertanen sehe.
- Dass ich eine Herzensbrecherin bin.
- Dass ich schon mit tausenden Jungen zusammen war.
Was weiß nur Nova?
- Dass ich eigentlich total einsam bin.
- Dass ich mich sehr für Physik interessiere.
- Dass ich Astrophysik studieren will.
- Dass ich einen großen Bruder habe, der Kunst studiert.
- Dass ich eigentlich noch nie jemanden geküsst habe.
- Dass ich Nova als Freundin habe.
- Dass ich häufig mit unserem Physiklehrer Herrn Michels diskutiere.
- Dass mein Vater verunglückt ist, als in seinem Labor etwas explodiert ist.
Aaaahhh 🥹💫 Das war Kapitel 1 💕 Was sagt ihr? 👀✨
Team Jan? 🍦💗
Oder traut ihr ihm noch nicht so ganz? 🤭
Und was denkt ihr über Lena? 💄🌙 Schreibt es gerne in die Kommentare.
Ich bin sooo gespannt, wie es weitergeht – und ich hoffe, ihr auch 🥰✨
Lasst ganz viel Liebe hier und bewertet unbedingt!!!💕🌸
Und freut euch auf das nächste Kapitel 🌌💞
Bis ganz bald 💗✨
Eure
Rieke 💖📚
Kommentar hinzufügen
Kommentare
Liebe glitzerpinke Rieke, das 1.Kapitel über Lena u die anderen war sehr spannend, lebensechte Dialoge - glaube ich wenigstens- eine rätselhaft-
kontrastige Hauptperson... Bitte mehr zu Nova,
die keine Löcher mit Worten stopft... Weiter so !