Lippenstift und Lichtjahre - Kapitel 6 💄🌌💖

Veröffentlicht am 18. Juli 2026 um 15:55

✨ Heyy meine allerliebsten Glitzer-Besties! 🍉🌴☀️ ✨ Omg, Leute… Haltet euch fest! 😱💥 Es ist endlich so weit: Wir haben FERIEN!!! 🎉🥳 Can you believe it?! 😭💖 Keine Schule mehr, kein Weckerklingeln um 6 Uhr morgens und einfach wochenlang purer Sommer-Vibe! 🌊🍦 Ich bin absolut im Urlaubsmodus und hoffe so sehr, ihr genießt die freie Zeit genauso wie ich! ☀️🕶️ Und weil Ferien einfach die beste Zeit zum Lesen sind, habe ich mich direkt an meinen Laptop gesetzt und das brandneue Kapitel 6 für euch fertiggestellt! 💻🌸 Und ich sag’s euch, die Story geht genau da weiter, wo es aufgehört hat: Mitten im absoluten Schockmoment! 🫣🚪 Jan steht mit schmelzendem Erdbeereis in Lenas Zimmer 🍓🍦 und die Mama drückt draußen schon die Klinke runter… Aaaah! 🙈💥 Wie kommt Jan da bloß wieder raus?! Schnappt euch eine eisgekrönte Cola 🥤🧊, macht es euch im Schatten gemütlich und viel Spaß beim neuen Kapitel! 💌✨

„Nächstes Mal komme ich durch die Tür.“ Jan flüsterte es kaum hörbar, während er sich hastig umsah und das Eis unbarmherzig weiter auf meinen Teppich tropfte.

„Ich habe nur eine Sprachnachricht für Nova aufgenommen!“, rief ich mit zittriger Stimme in Richtung Flur. Autsch. Ich log meine Mutter fast nie an, und das schlechte Gewissen verpasste mir sofort einen kleinen Stich im Magen.

„Willst du was essen?“, rief Mama von draußen und rüttelte ungeduldig an der Klinke. „Mach doch mal die Tür auf!“

Mein Gehirn schaltete auf absoluten Notfallmodus. Ich sprang vom Bett auf, schnappte Jan am Arm – er war überraschend schwer, verdammt! – und stieß ihn mit einer Wucht, die ich mir selbst gar nicht zugetraut hätte, rückwärts in meinen Kleiderschrank. Seine Eistüte konnte er gerade noch so hochhalten, bevor die Schranktür mit einem leisen Klackins Schloss fiel.

Ich atmete einmal tief durch, rieb mir über die Wangen, um nicht ganz so ertappt auszusehen, und schloss die Zimmertür auf.

Meine Mutter stand auf dem Flur, einen Stapel frisch gewaschener, hellrosa Handtücher im Arm. Sie blickte an mir vorbei suchend ins Zimmer. „Da bist du ja. Ich dachte schon, du hörst mich gar nicht. Ist alles okay? Du bist so blass, Schatz. Die Hitze schlägt dir doch nicht auf den Magen?“

„Nein, alles super! Perfekt!“, log ich und schenkte ihr mein absolut makelloses, einstudiertes Barbielächeln. Ich lehnte mich mit demonstrativer Lässigkeit gegen die Schranktür. Bloß nicht bewegen. Wenn Jan da drin jetzt nieste oder die Eistüte gegen meine Wintermäntel drückte, war ich erledigt. „Ich bin nur… ein bisschen müde von der Schule.“

Meine Mutter ging zum Bett und legte die Handtücher ab. Ihr Blick wanderte kurz zu meinem Schreibtisch, wo der Laptop stand. Zum Glück hatte ich ihn vorhin zugeklappt. „Na gut. Wenn du keinen Hunger hast, ruh dich erst mal aus. Morgen am Tag vor dem Hitzefrei musst du ja nicht mehr viel machen. Ich mache uns später noch einen Eistee, okay?“

„Danke, Mama. Hab dich lieb!“, sagte ich schnell und schob sie praktisch mit meinen Blicken aus dem Zimmer.

Sobald die Tür ins Schloss fiel und ich den Schlüssel im Schloss herumdrehte, stieß ich den Atem aus, den ich die ganze Zeit angehalten hatte. Ich wirbelte herum und riss die Schranktür auf.

Jan saß auf dem Boden des Schranks, eingequetscht zwischen meinen Sommerkleidern und einem Stapel Boxen. Seine Haare waren total zerzaust, und er hielt die Eistüte wie einen wertvollen Schatz vor der Brust, obwohl das Erdbeereis mittlerweile bedrohlich an seiner Hand herunterlief. Er sah mich mit großen Augen an, und dann fing er plötzlich an, leise zu lachen.

„Das war… eng“, flüsterte er und krabbelte mühsam aus dem Schrank. „Und ich glaube, deine Winterjacken riechen jetzt dauerhaft nach Erdbeere.“

„Oh Gott, Jan!“, zischte ich, spürte aber, wie die Anspannung langsam von mir abfiel. „Du hättest uns fast Kopf und Kragen gekostet!“

„Aber ich habe das Eis gerettet“, erwiderte er und hielt mir die leicht angeschmolzene Waffel hin. Er stand auf, wischte sich mit einem Taschentuch die Hand ab und blickte mich wieder ernst an. Es war ein ehrlicher, verständnisvoller Blick. „Aber im Ernst, Lena. Das, was ich vorhin gesagt habe… ich meinte das so. Lass dir diesen Wettbewerb nicht von Jona oder sonst wem nehmen.“

Ich starrte auf das Eis in meiner Hand. Seine Worte trafen mich genau an der richtigen Stelle. Scheiß auf Jona, Lena. Tu es einfach.

„Es ist nicht so leicht, Jan“, flüsterte ich und setzte mich auf die Fensterbank. „Mein Vater war ein Genie. Wenn ich da mitmache und in der ersten Runde rausfliege, fühlt es sich an, als würde ich sein Andenken beschmutzen. Als wäre ich nicht gut genug.“

Jan trat an die Fensterbank heran und lehnte sich daneben. Er sah hinaus in den Garten, wo die Abendsonne lange Schatten warf. „Weißt du, mein Vater will unbedingt, dass ich Jura studiere. Er hat eine eigene Kanzlei. Alle erwarten, dass ich das übernehme. Aber jedes Mal, wenn ich in diese Gesetzbücher gucke, kriege ich die Krise. Ich will das einfach nicht.“ Er drehte den Kopf zu mir. „Du hast das Talent und die Leidenschaft für Physik. Du machst das nicht, weil du musst, sondern weil du es liebst. Das ist der Unterschied. Dein Vater wäre stolz, egal wie weit du kommst. Da bin ich mir sicher.“

Ich schluckte das Ziehen im Bauch hinunter. Es tat weh, aber diesmal war es ein befreiender Schmerz. Es bedeutete mir unglaublich viel, dass er mich so gut verstand.

„Danke“, sagte ich leise.

Jan lächelte kurz. „Kein Ding. Und jetzt verschwinde ich besser, bevor deine Mutter mit dem Eistee wiederkommt. Nächstes Mal nehme ich dann wirklich die Tür.“

Er schwang sich wieder aus dem Fenster, landete geschmeidig im Gebüsch und drehte sich noch einmal um. „Wir sehen uns morgen am See? Bei dem Hitzefrei müssen wir das ausnutzen.“

„Mal sehen“, rief ich leise zurück, konnte mir ein Lächeln aber nicht verkneifen.

Ich schloss das Fenster, ging zum Schreibtisch und klappte den Laptop wieder auf. Das tiefblaue Design der Stellaris-Website leuchtete mich an. Meine Finger zitterten nicht mehr. Ich scrollte nach unten zum Anmeldefeld, tippte meinen Namen ein und drückte entschlossen auf Senden. Jetzt gab es kein Zurück mehr.

Als mein Handy Sekunden später auf dem Tisch vibrierte, leuchtete Jans Name auf dem Display auf.

Jan: Bin gut zu Hause angekommen (ohne weitere Gebüsch-Unfälle). Denk an Chile! 🌌

Ich starrte auf die Nachricht und atmete tief durch. Morgen am See würde mit ihm und Nova bestimmt richtig gut werden.

 

Omg… Ich atme immer noch flach! 😱💨✨

Leute, mein Herz! 🙈💥 Jan im Kleiderschrank zwischen den Sommerkleidern – ich kann nicht mehr! 😂 Aber wie süß war bitte seine Reaktion? Und vor allem: LENA HAT SICH ANGEMELDET! 🌌💻 Ich bin so unfassbar stolz auf sie, ehrlich! 🥰

Da wir jetzt endlich FERIEN haben, habe ich auch viiiel mehr Zeit, um eure Nachrichten zu lesen! 🥳🌴 Also nutzt das hitzefreie Wetter, schnappt euch euer Handy und haut fleißig in die Tasten! 👇💬

Ab in die Kommentare mit euch! Ich will UNBEDINGT wissen: 👇✨

  • 🤫 Die Schrank-Aktion: Hättet ihr Jan auch in den Schrank gestopft oder hättet ihr eine andere Ausrede für die Mama gehabt? 🚪😂

  • 🔭 Die Anmeldung: Denkt ihr, Lena schafft es in die nächste Runde vom Wettbewerb? 🇨🇱✨

  • 🍉 Ferien-Pläne: Was steht bei euch in den Ferien als Erstes an? See, Chillen oder Eis essen? 🍦🌊

Ich bin schon so mega gespannt auf eure Theorien und antworte euch natürlich in den Kommentaren! 💬❤️ Genießt die Sonne, bleibt fabulous und vergesst die Sonnencreme nicht! ☀️🕶️ XOXO! 💋🎀

Eure Rieke 💖📚


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