♡⊹˚₊Zeitmanagement für Hobbyschreiber: Wo du im Alltag Schreibzeit findest ₊˚⊹♡

Veröffentlicht am 17. Oktober 2026 um 18:47

⋆.ೃ࿔*:・🍁🍂⋆.ೃ࿔*:⋆.ೃ࿔*:・🍁🍂⋆.ೃ࿔*:・・⋆.ೃ࿔*:・🍁🍂⋆.ૃ࿔*:・⋆.ೃ࿔*:・🍁🍂⋆.ૃ࿔*:⋆.ૃ࿔*:・🍁🍂⋆.ૃ࿔*:・・⋆.ૃ࿔*:・🍁🍂⋆.ૃ࿔*:・⋆.ૃ࿔*:・🍁🍂                                                            Wer kennt das nicht - du setzt dich an ein neues Projekt und startest richtig durch. Dein ganzer Sonntag ist gefüllt mit deinem Roman und im besten Falle kriegst du dann auch am Montag noch zwei Stunden zum Schreiben. Vielleicht schreibst du sogar bis spät in die Nacht, weil deine Ideen einfach nicht aufhören wollen und du unbedingt noch dieses eine Kapitel beenden möchtest. Aber am Dienstag… musst du für die Arbeit am Donnerstag lernen. Am Mittwoch bist du zum Essen verabredet. Und Donnerstag bist du nach der Arbeit viel zu kaputt, um noch irgendetwas zu schreiben… Vielleicht nimmst du dir noch vor, am Wochenende alles nachzuholen, aber dann kommt natürlich schon wieder etwas dazwischen. Plötzlich sind schon wieder Tage vergangen, ohne dass du auch nur ein einziges Wort geschafft hast. Dein Projekt, für das du schon vier weitere Bände und eine Saga über eine Nebenfigur geplant hast, geht langsam in deiner Schublade ein, obwohl du eigentlich so viele Ideen dafür hast.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     Aber muss das wirklich sein?

Die Antwort lautet - Nein! Wenn du dein Projekt beenden willst, brauchst du natürlich viele Ideen, Zeit und vor allem starke Nerven (die du am besten mit viel Tee kriegst). Aber das Wichtigste ist eigentlich die Disziplin. Denn du kannst nicht nur etwas für dein Projekt tun, wenn du wieder richtig in deiner Geschichte drin bist. Das kann natürlich schöner sein - aber auch dauern. Und wer mich jetzt fragt „Aber lohnt es sich nicht, wenn ich am Ende meine ganz eigene Geschichte in der Hand halte?“ Natürlich lohnt sich das, aber wenn du deine Ideen selten bekommst und dann viel zu viele, um sie alle an einem Tag aufzuschreiben. 

„Ich schreibe nur, wenn ich inspiriert bin. Zum Glück bin ich es jeden Morgen um Punkt neun Uhr.“

– Frei nach Margaret Anderson

 

Und genau das ist der springende Punkt, den wir hier unbedingt verstehen sollten. 

Lasst mich das Zitat noch etwas genauer erklären, ja? 

Margaret Anderson erklärt uns hier (einfach betrachtet), dass sie nur schreibt, wenn sie inspiriert ist ⇉ bzw. wenn sie Ideen hat. Und diese Ideen kommen ihr jeden Tag um neun Uhr morgens, ganz zuverlässig. Dies allerdings ist nur die äußerliche Deutung - ohne dem Zitat eine Bedeutung zu geben. Wenn wir allerdings etwas stärker darauf eingehen, merken wir, dass sie damit vielleicht etwas ganz anderes gemeint haben könnte. 

 

Ich schreibe nur, wenn ich inspiriert bin.

 

Bedeutet so viel wie - „Wenn ich Ideen habe, schreibe ich. Sonst nicht.“ 

 

Zum Glück bin ich es jeden Morgen um Punkt neun Uhr.

 

Ideen kommen ihr jeden Morgen, fast wie von selbst. Und das findet sie gut, denn so beginnt jeder Tag mit einem kleinen Funken, aus dem schließlich das Feuer einer fesselnden Geschichte wird. Manchmal reicht schon ein Satz, ein Bild oder ein seltsamer Gedanke, der einfach nicht mehr verschwinden will.

Aber wie kommen diese Ideen jeden Tag und dann auch noch zur gleichen Uhrzeit? Und warum bleiben sie nicht einfach aus, wenn es gerade unpraktisch ist, wenn der Bus zu voll ist oder eigentlich Mathe gelernt werden sollte?

Die Lösung ist Disziplin. Und jetzt sind wir wieder bei diesem langweiligen Thema, das doch eh nicht funktionieren wird, denn wieso sollte Disziplin helfen? Sie klingt schließlich eher nach Zwang als nach guten Ideen, nach Stundenplänen und To-do-Listen statt nach Kreativität.

Disziplin ist der Schlüssel zu allen guten Dingen. Brot backen - genau 30 Minuten in den Ofen. Wenn du zu ungeduldig bist und es früher rausholst, ist der Teig noch roh. Und wenn du zu selten danach schaust, verbrennt es dir. Genau so ist es mit einer guten Geschichte. Schreibst du sie in ungefähr einem Monat, ist sie vielleicht mittelmäßig. Vermutlich voller Rechtschreibfehler und Dingen, die du vergessen oder ausgelassen hast. Gibst du ihr aber regelmäßig Zeit, wird aus der Idee langsam etwas, das auch wirklich fertig werden kann. Etwas, das nicht nur in deinem Kopf gut klingt, sondern auch auf dem Papier funktioniert. Nehmen wir nun allerdings an, du schreibst selten und dann auch nur kurz… vielleicht vergisst du mitten im Buch, dass diese eine Nebenfigur einen Sprachfehler hat und zum Beispiel lispelt. Wenn du dein fertiges Manuskript dann nach einer Ewigkeit liest, sagt sie mitten im Buch nicht mehr Swein sondern Schwein. Und wenn du denkst, es ist nicht schlimm wenn du ungefähr 700 Wörter noch mal ändern musst… dann hast du vermutlich noch nie versucht, genau diese 700 Wörter zwischen all den anderen wiederzufinden. Das macht ungefähr so viel Spaß wie Brotkrümel einzeln vom Küchenboden aufzusammeln.

Es ist wichtig, dass du eine gute Mischung findest. Nicht zu hastig… aber auch nicht zu schnell. Nicht zu oft… aber auch nicht zu selten. Es muss ein Rhythmus sein, den du wirklich durchhalten kannst und nicht einer, der nur für drei Tage gut aussieht. Wenn du das schaffst, wird aus deinem rohen Teig langsam ein Brot, das aufgeht und knusprig wird. Und schmecken tut es sowieso. 

Aber wir haben noch immer nicht darüber gesprochen, wie ich diese Disziplin mit Schule, Uni oder Arbeit trotzdem finden kann und einen regelmäßigen Rhythmus kriege. Denn leider lassen sich Hausaufgaben, Klausuren und Termine nicht einfach mit einem besonders guten Plot-Twist wegschreiben. 

Zurück zu Margaret Anderson und ihren Worten. Sie schreibt um Punkt 9 Uhr - das ist vermutlich das Wichtige. Nicht, um Punkt 9 zu schreiben natürlich - die Antwort darauf von Lehrern oder Arbeitskollegen wenn du die Sekunden bis 9 Uhr zählst und genau dann deinen Stift zückst und losschreibst wird sicher nicht besonders freundlich ausfallen. Denn so langweilig es ist - Dezimalzahlen und Gedichtanalysen sind in der Schulzeit leider noch relativ wichtig. Ja, genau so wichtig wie dein Projekt. Leider. Es geht vielmehr darum, dass sie ihrem Kopf beigebracht hat: Jetzt ist Schreibzeit, jetzt darf die Geschichte anfangen. 

Trotzdem solltest du jetzt nicht verzweifeln denn - es gibt 60 Minuten pro Stunde, 24 Stunden pro Tag, 7 Tage in der Woche, 4 Wochen im Monat… Wir könnten jetzt ewig so weiter gehen (aka wir verschwenden unsere Zeit für die nächsten 5 Minuten in denen wir schreiben könnten) aber das machen wir nicht. Denn - unnötige Dinge sind unnötig. Ich habe euch unten eine Liste mit Dingen gemacht, die ihr gegen eure Schreibzeit wechseln könnt - und natürlich auch zum Ausdrucken. Vielleicht ist dort sogar etwas dabei, das ihr sowieso nie besonders gern gemacht habt.

Versucht, euch jeden Moment den ihr habt (und nichts wichtiges erledigen müsst denn das Einkaufen auf morgen zu verschieben ist zwar schön, aber nur Kartoffeln mit Salz essen auf Dauer langweilig) frei zu nehmen, denn dadurch sammelt ihr am Tag bestimmt 20 - 45 Minuten. In jedem Moment, wo ihr mehr als drei Minuten frei habt könnt ihr schreiben. In jedem einzelnen Moment. Ein Satz ist immer noch ein Satz mehr als keiner. Das allerdings ist auch irgendwie… nicht besonders diszipliniert. 

Was wäre wenn ich euch sage, dass es genau das sein kann? Dass Disziplin nicht immer bedeutet, jeden Tag exakt denselben Stuhl zur selben Uhrzeit anzustarren?

Die tägliche Fahrt zur Schule kann eine Erleuchtung werden, in der du deine Figuren weiter ausarbeitest, Dialoge im Kopf ausprobierst oder endlich herausfindest, warum dein Antagonist eigentlich so ist, wie er ist. 

Anstatt durchgehend zu scrollen, kannst du Pinterest-Boards zu deinen Figuren erstellen, Orte suchen, die zu deiner Geschichte passen, oder dir einfach Bilder abspeichern, die sich nach deiner Welt anfühlen.

Trotzdem kann ein fester Termin unglaublich helfen. Versuch zum Beispiel, dir einmal in der Woche am immer gleichen Tag ungefähr zwei Stunden zum Schreiben freizuhalten. Nicht, weil du dann zwingend zwei Stunden lang perfekt produktiv sein musst, sondern weil dein Kopf irgendwann versteht: Okay, jetzt ist Schreibzeit. Wenn es mal nicht klappt, ist das kein Weltuntergang. Leg dich nicht so fest, dass Schreiben sich wie eine Pflicht anfühlt – aber gib dir selbst diesen kleinen, verlässlichen Platz in der Woche.

Es wirkt auch Wunder, wenn du dir um genau diese Zeit einen Tee machst, oder Kekse isst. Dadurch wird dein Kopf langsam daran gewöhnt - und wenn du das nächste mal einen Lavendeltee trinkst, wirst du vielleicht irgendwann unbedingt schreiben wollen und plötzlich tausende von Ideen haben.

Es wird nicht sofort klappen, deine Schreibroutine komplett umzustellen und ganz neu zu beginnen aber das muss auch gar nicht sein. Wenn du schon angefangen hast, dann ist das auf jeden Fall ein Zeichen für Ideen, Kreativität. 

Und wenn nicht, ist das auch nicht schlimm denn dann hast du genau jetzt Zeit, deine Schreibroutine zu planen. 

Insgesamt ist es also nicht richt, dass du durchgehend schreibst, egal was ist. Es ist ehr ein Pluspunkt. Wenn du schreibst sobald du Ideen hast - und nur dann - wird deine Zeit sicher reichen aber es wird auch… lange dauern. Schreib, wenn du kannst. Wenn du gerade kurz Zeit hast. Und wenn du mal keine Zeit hast, kannst du es sicher aufholen.

Ich freue mich schon sehr darauf, die Kommentare über eure Schreibroutinen, Tipps und Fragen zu lesen und zu beantworten - denn natürlich mache ich das, ihr Lieben.

Bis wir uns wieder lesen, bleibt interessiert und feilt an eurer Schreibroutine, lest was und wann ihr wollt und bleibt vor allem ihr selbst. 

𝚁𝚒𝚎𝚔𝚎

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Kommentare

๋࣭ ⭑🕸🦇🕸๋࣭ ⭑
Vor 2 Stunden

๋࣭ ⭑🕸🦇🕸๋࣭ ⭑ ๋࣭ ⭑🕸🦇🕸๋࣭ ⭑ ๋࣭ ⭑🕸🦇🕸๋࣭ ⭑ ๋࣭ ⭑🕸Süße… ich bin irgendwie gerade voll geschockt von deinen superguten Tipps. Ich meine, ich liebe es zu schreiben… nur Mathearbeiten exestieren auch. Dein Makeover der Website ist auch totaaaaal gut geworden. Endlich tiefsinniger, cleaner und moderner - ohne deinen eigenen Touch zu verlieren. Du kannst sooo stolz auf dich sein… Aber wie kann ich die Tabelle drucken? Ansonsten Danke für die Tipps und ich werde auf jeden Fall weiter hier sein. Und was mich vom schreiben ablenkt? Na diese superschöne Website hier! Love You all!!!

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